20 Seiten gegen die Einführung des Videobeweises – FCL-Fans protestieren gegen den VAR

Auf 20 Seiten legen die FCL-Fans Argumente gegen den Videobeweis dar.

Am 23. November entscheidet die Swiss Football League anlässlich ihrer Generalversammlung & Präsidentenkonferenz, ob der «Video Assistant Referee» (VAR) auch in der Schweiz eingeführt werden soll. Die Luzerner Fanorganisation USL nimmt in ihrer 20-seitigen Sonderausgabe des Fanzines «Stelzbock» Stellung zum Projekt Videobeweis.

Im aktuellen Fanzine der Luzerner Fanorganisation, das online verfügbar ist, legen die FCL-Fans auf 20 Seiten Argumente gegen den Videobeweis offen und fordern ihren FC Luzern dazu auf, sich dieser Meinung anzuschliessen und am 23. November gegen das Projekt VAR zu stimmen und auf die Meinungen der anderen Vereine einzuwirken. Der FC Luzern hat sich mit der bekanntgegebenen Vision zu Bodenständigkeit verschrieben – die USL sieht es daher als seine Pflicht, für den Erhalt des Fussballs einzustehen.

Der VAR bedroht das grundlegendste Element des Fussballs: Die Emotionen. Ein überschäumender Torjubel und das verzögertes Feiern eines vorhersehbaren Tores sind bezüglich Intensität niemals vergleichbar. Nur schon das Risiko einzugehen, das schönste aller Gefühle beim Fussball einzudämmen, den Fan seines urreinen Jubelgenusses zu berauben, ist ungeheuerlich. Und selbst nüchtern betrachtet entbehrt das millionenteure Projekt jeglicher Kosten-Nutzen-Logik.

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